Von Taiping nach Penang

November 9, 2011 at 1:22 pm (Uncategorized)

Nach unserer ueberstuerzten Abreise von der Insel Pangkor ging es in einem schrammeligen Bus  in die kleine Stadt Taiping. Etwa 4 Stunden lang ging es nur vorbei an haesslichen Oelpalmplantagen, fuer die der schoene Urwald ueberall abgeholzt wurde. Aber wenn man mal schaut, worin Palmoel ueberall enthalten ist, ist das Ausmass dieser Plantagen auch gar nicht verwunderlich. Etwas erfreulicher waren die vielen Obststaende, die ueberall am Wegesrand standen, an denen es leckere Mangos usw. zu kaufen gab. Und das letzte Stueck nach Taiping durch die Berge, wo es zwar heftig geregnet hat, aber der Wald noch unberuehrt aussah (natuerlich abgesehen von der grossen Strasse, die da durch gefuehrt hat). Es war wirklich schoen anzusehen, wie sich die Wolken ueber die Bergkaemme und durch die Baeume geschoben haben.

Fruechte der Oelpalmen auf dem Weg zur Verarbeitung

Lecker!

"Etwas" schoener als die Monokulturen der Oelplamen

Taiping selbst ist eine kleinere Stadt, in der es nicht allzu viel zu sehen gibt. Bekannt ist Taiping fuer seinen schoenen Garten, was sich letztendlich als einen dieser steril angelegten Parks entpuppt hat, wie ihn Asiaten so lieben. Natuerlich mit See, kleinen Bruecken, ueberdachten Parkbaenken und Tretbooten in Schwanenform. Ganz nett, aber wirklich nicht spektakulaer. Wir sind noch einen Tag auf den nahegelegenen Berg gefahren um auf die Stadt runter zu schauen und ein wenig kuehlere Luft zu atmen aber mehr gab es auch nicht zu tun und zu sehen. Deshalb ging es auch schon nach eineinhalb Tagen weiter Richtung Penang.

Taiping Lake Gardens

Ein Einwohner von Taiping....wir haben ihn Adolf genannt!

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Sonderzug nach Pangkor……

Oktober 21, 2011 at 2:15 pm (Uncategorized)

Nach Kuala Lumpur wollten wir nochmal ein paar Tage an einem schoenen Strand verbringen. Wir haben ein wenig im Lonely Planet gestoebert und im Internet Bilder angeschaut und haben uns entschieden, nach Pulau Pangkor zu fahren. Eine kleine Insel an der Westkueste, nicht allzu weit von KL und den Bildern nach sehr schoen. Aber das war mal ein echter Reinfall. Schon als das Inseltaxi um die Ecke gebogen ist und wir zum ersten Mal den Ort und Strand  unserer Wahl gesehen haben, war uns klar, dass wir da sicher nicht lange bleiben wuerden. Ganz kurz koennte man es ganz einfach als Mallorca fuer Malaysier beschreiben (bloss ohne Saufen natuerlich!). Von wegen schoener Strand, weisser Sand, Ruhe, blaues Wasser…..Das Meer war dreckig, der Strand ebenso und ein Haufen Leute waren dort. Die ganze Zeit sind in der kleinen Bucht Jetskis und Boote rumgefahren, vollgestopft bis unters Dach mit Leuten, die zu einer winzigen Insel etwa 100m entfernt gekarrt wurden. Es waere gar kein Platz zum Schwimmen gewesen, sicher waere einem ein Jetski oder ein Boot ueber den Kopf gebrettert. Am Strand stand eine T-Shirt Bude neben der anderen und natuerlich hatten auch alle genau das gleiche zu verkaufen. Das war echt nichts fuer uns. Also haben wir nur die Nacht dort verbracht (es war schon zu spaet um sofort wieder zurueck zu fahren) und sind gleich ganz frueh morgens wieder gefluechtet. Auf der Fahre haben wir dann aber neben einem netten alten Opa gesessen, der uns viele lustige Geschichten erzaehlt hat. Wir haben die ganze Zeit gelacht. Unter anderem hat er uns erzaehlt, was einem nach dem Tod erwartet. Man kann im Himmel naemlich essen und trinken ohne aufs Klo zu muessen! Aha, wenn das mal nicht super Aussichten sind!

Wo soll man denn da bitte noch schwimmen?

Drei Sardinenbuechsen auf dem Weg zur Insel, wo es zugeht wie in einem Ameisenhaufen. Gruselig!

T-Shirts und Schwimmringe, etwas anderes gibt es hier kaum.

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Kuala Lumpur Part 1

Oktober 21, 2011 at 1:28 pm (Uncategorized)

Wir waren vor 3 Jahren schon einmal in Kuala Lumpur und fanden es super. Wir lieben diese Stadt und als wir nach einer extrem unbequemen und langen  Nacht im Bus aus Kota Bahru wieder dort angekommen sind und uns zum ersten Mal auf dieser Reise an einem Ort schon auskannten, war es ein ganz klein wenig wie nach Hause kommen. Natuerlich sind wir wieder im selben Hotel wie beim letzten Mal abgestiegen und natuerlich haben wir im selben Restaurant gegessen, wo man exzellente Nyona Gerichte bekommt und natuerlich waren wir auch wieder bei den Petronas Towers.

Es hat Spass gemacht zu sehen, was sich in den letzten 3 Jahren getan hat. Die Petronas Towers stehen selbstverstaendlich noch an der gleichen Stelle und sind so schoen wie immer. Aber an einigen Dingen kann man den schnellen Wandel, der in vielen asiatischen Staedten vorgeht gut sehen. Am beeindruckendsten fand ich da die Puduraya Busstation. Ich weiss, dass ein paar Leute, die den Blog ganz sicher lesen, schon einmal dort waren. Noch vor 3 Jahren sah es dort aus wie in jeder anderen Malaysischen Busstation. Stinkig, moderig, schmutzig und voller Staende, wo Essen gebraten, gekocht und verkauft wird und dazu ein Gewimmel von Menschen. Und jetzt: kaum wieder zu erkennen. Es sieht dort aus wie in der Abflughalle eines modernen Flughafens!

So sehen Busstationen normalerweise aus

Und so sehen hier viele Busse aus. Allerdings nur die Stadtbusse in kleineren Staedten. Die long distance Busse sind fast neu und total komfortabel, mit Sitzen wie in der business class im Flugzeug.

Und jetzt die neue Puduraya Busstation in KL....

...und von innen. Kein Vergleich zu vorher!

...weg sind sie, die ganzen Fress-Staende. Eigentlich ein wenig schade.

Das Foto darf in keinem KL Blog fehlen!

Viele Gruesse aus Kuala Lumpur!

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Perhentian Islands

Oktober 17, 2011 at 1:29 pm (Uncategorized)

Nachdem wir uns im Internet ein wenig schlau gemacht haben, sind wir in ein ziemlich schoenes Hotel auf die Perhentian Islands gefahren. Wir hatten einen tollen Bungalow, super sauber und wie sich noch rausgestellt hat, lag das Hotel am schoensten Strand der Insel. Der Sand war weiss und das Wasser total klar und  es gab viele Korallen und Fische. Wir  waren stundenlang beim Schnorcheln und haben dementsprechend auch viel gesehen. Direkt am Hausriff habe ich einen Giant Grouper entdeckt (etwa eineinhalb Meter lang), einen kleinen Rochen, Giant Clams in allen Farben (manche mehr als einen halben Meter gross), natuerlich ohne Ende Papageienfische, einen riesigen, dicken Kofferfisch, ganz viele Anemonenfische, eine Muraene, viele bunte Weihnachtsbaum-Roehrenwuermer und einen ziemlich grossen Korallenbeisser (auch mal wieder fast einen Meter lang). Keine Ahnung, wie der richtig heisst, aber er hat eben die ganze Zeit die Korallen abgebissen mit seinen spitzen, langen Zaehnen. Einmal ist so einer mit offenem Maul direkt auf mich zugeschwommen und ich haben mir einen kurzen Augenblick ueberlegt, was ich mache wenn der mich beissen will….ich wollte ihm voll auf die Nase boxen! Natuerlich wusste ich, dass das sicher in die Hose geht, aber dann hat er auch schon abgedreht.

Uns hat es auf den Perhentians so gut gefallen, dass wir gleich noch 2 Tage drangehaengt haben und insgesamt 5 Tage dort waren. Die ganze Zeit hat es uns nie laenger als 2-3 Tage irgendwo gehalten, aber auf den Perhentians war es einfach zu schoen. Wir haben uns auch noch ein wenig auf der Insel umgesehen und natuerlich haben wir auch noch einen Schnorchelausflug gemacht. Und das war der Hammer, denn ich habe tatsaechlich meinen ersten Hai gesehen. Und  der war auch mal wieder ziemlich gross, fast so gross wie ich selbst! Ich bin gerade vom Boot ins Wasser gehuepft, Brille auf und Kopf unter Wasser und da kam er auch schon direkt unter mir durch geschwommen. Ich hab Martin noch gerufen, „komm schnell, hier ist ein Hai!“, aber er hat gedacht, ich wuerde ihn verarschen und so habe ich allein die Verfolgung aufgenommen. Ich bin dem Hai wie eine Irre hinterher geschwommen, aber waehrend er nur ein paar Mal ein wenig mit dem Schwanz gewackelt hat, war er doch viel viel schneller als ich, die sich ‘nen Wolf gestrampelt hat.

Ich war auf jeden Fall total gluecklich, denn bei dem Ausflug haben nur die wenigsten einen Hai zu Gesicht bekommen. Und vor allem, weil ich mir nicht, wie befuerchtet, vor Schreck in die Hose gemacht habe! :-)

Nach fuenf Tagen Ausruhen ging es dann aber doch weiter….erst weiter ganz in den Norden nach Kota Bahru und dann nach Kuala Lumpur……

Unser Strand

Ein Inselbewohner

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